„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, 

die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.“

- Albert Schweitzer -

 

Mitunter fragen wir uns, was das Leben noch für uns bereithält. Unsere Frage richtet sich dabei an uns selbst.

Es geht darum, was wir unserem Leben geben und woran wir uns orientieren. Wie viel Zeit gönnen wir uns für unsere Standortbestimmung und Zieldefinition? Diese wichtigen Meilensteine auf unserem Lebensweg werden

ab und an durch unvorhersehbare Ereignisse verschoben. Wir müssen sie dann neu aufstellen und wissen

nicht sofort, wo und wie. Uns übermannt ein Gefühl der Hilflosigkeit und wir wünschen uns ein Wunder.

 

Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist unendlich schmerzhaft. In vielen Fällen reichen tröstende Worte 

nicht aus. Trauer braucht Zeit und Raum, denn sie besitzt zahlreiche Facetten. Häufig lässt der Alltag

nicht zu, sich in Ruhe seinem Schmerz zu widmen. Auch finden Auseinandersetzungen mit offenen Fragen, quälenden Gedanken oder gar Schuldgefühlen wenig Platz. Somit entsteht oft eine große 

innerliche Leere, die sich dann ganz allmählich zu einer unerträglichen Belastung entwickelt. 

 

Trauer zu bewältigen bedeutet nicht, einen geliebten Menschen zu vergessen, sondern eine entstandene Wunde heilen zu lassen. Manchmal hilft die Begleitung eines Außenstehenden bei einem solchen Heilungsprozess. 

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